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CBRE: Investmentmarkt für studentisches Wohnen und Mikroapartments erholt sich

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Im Jahr 2021 erreichte der Investmentmarkt für studentisches Wohnen und Mikroapartments in Deutschland ein Transaktionsvolumen von 1,3 Milliarden Euro. Verglichen mit 2020 war dies ein Anstieg um 111 Prozent. Gehandelt wurden 7.500 Wohneinheiten – ein Anstieg um 74 Prozent. 60 Prozent des Transaktionsvolumens entfielen auf die Top-7-Städte und 60 Prozent auf Forward Deals. Dies ist das Ergebnis einer Analyse des globalen Immobiliendienstleisters CBRE.

„Der Investmentmarkt für studentisches Wohnen und Mikroapartments hat sich 2021 wieder spürbar von dem Corona-Schock 2020 erholt und erreichte ein Volumen oberhalb des Fünf-Jahresdurchschnittes von 1,1 Milliarden Euro“, sagt Sebastian Schütte, Director Residential Investment. Das überdurchschnittliche Transaktionsvolumen 2021 wurde fast ausschließlich durch Einzeltransaktionen realisiert. Insbesondere Neubauobjekte waren laut Analyse gefragt und konnten die Nachfrage nicht immer bedienen.

Internationale Investoren hatten 2021 einen Marktanteil von 30 Prozent, nachdem es 2020 42 Prozent waren. „Das internationale Engagement von Investoren wäre höher ausgefallen, wenn die Anbieterstruktur weniger zersplittert und die Konzepte viel klarer auf spezifische Zielgruppen ausgerichtet wären“, erläutert Schütte. Größte Nettoinvestoren waren 2021 Asset- und Fondsmanager, die 431 Millionen Euro mehr anlegten als verkauften. Mit deutlichem Abstand folgten offene Immobilienfonds und Spezialfonds mit 142 Millionen Euro auf Platz zwei, gefolgt von Versicherungen und Pensionskassen mit 118 Millionen Euro. „Das gesamte Segment unterliegt weiterhin einem latenten Wandel hin zu hochwertigeren Konzepten“, sagt Jirka Stachen, Director Research bei CBRE. Auch der Übergang zu Serviced Apartments für Pendler oder auch Städtetouristen werde fließender, sei aber aufgrund des deutschen Baurechtes nicht immer einfach für die Betreiber zu handhaben.

„An den Top-7-Städten sahen wir eine im Vergleich zu 2020 unveränderte Spitzenrendite von 3,36 Prozent“, sagt Tim Schulte, Director Valuation Advisory Services Residential. „Diese im Vergleich zu klassischen Wohninvestment höhere Rendite ist ein Grund, warum das Segment für viele Investoren attraktiv ist – sie nutzen diese Objekte als Beimischung für ihre Portfolios, um so deren Rendite zu heben beziehungsweise zu stabilisieren“, ergänzt Schulte. „Die höhere Rendite bringt jedoch auch ein größeres Risiko – entweder aufgrund der kürzeren Mietvertragslaufzeiten oder aufgrund des Betreiberrisikos“, sagt Stachen. „Deswegen sehen wir auch einen recht hohen Anteil von Core- und Core-Plus-Objekten. Investoren gehen in dieser etwas risikoreicheren Assetklasse nur ungern weitere höhere Risiken ein und fokussieren sich auf exzellente Lagen, sichere und hohe Cashflows und Top-Objekte.“

„Wir sehen für 2022 bereits einen spürbaren Anstieg der Nachfrage seitens vieler Investoren. Neben des Renditeniveaus spielt dabei auch der ESG-Gedanke eine Rolle, da bei studentischem Wohnen und Microliving deutlich mehr Neubau als Bestand auf dem Markt ist – und Neubauten einfacher entsprechende Nachhaltigkeitszertifizierung erhalten“, sagt Schütte. (DFPA/mb1)

Die CBRE Group, Inc. mit Hauptsitz in Los Angeles und Deutschlandzentrale in Frankfurt am Main ist eines der großen internationalen Dienstleistungsunternehmen für Eigentümer, Investoren und Nutzer auf dem gewerblichen Immobiliensektor.

www.cbre.de

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