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„Investitionsvolumen bei Unternehmensimmobilien war nie höher“

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Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 stieg der Flächenumsatz nur marginal von 246.000 Quadratmeter auf 282.000 Quadratmeter an und bleibt insgesamt auf einem niedrigen Niveau, so die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts Bulwiengesa.

Ralf Koschny, CEO Bulwiengesa: „Dem Flächenmangel muss mit einer Ausweitung des Angebotes begegnet werden. Zurzeit sind allerdings nur wenige Objekte in Bau oder in Planung; neue Flächen werden nur in kleinen Größenordnungen geschaffen.“

Auch die Nutzer sind skeptisch, ob in nächster Zukunft neue Flächenangebote geschaffen werden. Um Planungssicherheit zu haben, fragen Unternehmen vor allem Flächen in mittleren Größenklassen nach: Flächen zwischen 2.500 und 4.999 Quadratmeter erfuhren 2019 einen Umsatzrekord. Mit rund 24 Prozent am gesamten Flächenumsatz war die Nachfrage so hoch wie nie zuvor. Außerdem bevorzugen die Nutzer aktuell mittlere Mietvertragslaufzeiten. Während im Jahr 2013 Mietbindungen von zehn Jahren und länger noch häufiger üblich waren, ist die vereinbarte Vertragslaufzeit im Verlauf der vergangenen Jahre stetig gesunken. Aktuell schließen knapp 19 Prozent der Mieter Verträge über zehn Jahre oder länger. Wesentlich stärker nachgefragt waren im Jahr 2019 Mietverträge mit einer Laufzeit zwischen fünf und zehn Jahren. Dabei spiegelt sich ebenfalls der Flächenmangel auf dem Immobilienmarkt wider: Nutzer bevorzugen wieder längere Vertragslaufzeiten.

Zu den nachfragestärksten Immobilien der vier Objektkategorien bei Unternehmensimmobilien zählen Gewerbeparks, die regelmäßig einen Großteil des Investmentvolumens auf sich vereinen. Im Mittel der vergangenen Jahre fünf Jahre wurden rund 1,05 Milliarden Euro pro Jahr in Gewerbeparks investiert. Dieser Wert wurde im Jahr 2019 mit knapp 1,2 Milliarden Euro um rund zehn Prozent überschritten.

Durch die starke Flächennachfrage steigen die Mieten seit längerem und liegen mittlerweile nahezu gleichauf zur Büromiete, in der Spitze bewegen sie sich mit 16,30 Euro pro Quadratmeter sogar leicht über den durchschnittlichen Büromieten in B-, C- und D-Städten (Spitzenmiete). Aufgrund des Drucks in den verschiedenen Märkten und die fehlende Bautätigkeit ist nicht davon auszugehen, dass sich diese Tendenz in der nächsten Zeit ändert. Mit rund 210.000 Quadratmetern ist die im vergangenen Jahr fertiggestellte Fläche an Unternehmensimmobilien immer noch sehr gering. (DFPA/JF1)

Quelle: Pressemitteilung Bulwiengesa

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von factum
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