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Quartalsdaten europäischer Banken wegen Covid-19 unter Druck

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Die durchschnittliche harte Kernkapitalquote (CET1) sank auf 14,6 Prozent. Getrieben wurde der Rückgang laut BaFin durch einen Anstieg der risikogewichteten Aktiva (Risk-Weighted Assets – RWAs) um 1,8 Prozent und einen Rückgang des Kapitals um 1,4 Prozent. Ebenfalls aufschlussreich laut BaFin: Die Kredite an private Haushalte gingen um 1,3 Prozent zurück.

Die durchschnittliche Eigenkapitalrendite der Banken (Return on Equity – RoE) sank von 5,9 Prozent Ende 2019 auf 1,3 Prozent. Der Ausblick sei ähnlich düster: Fast die Hälfte der Banken erwartet trotz des bereits gedämpften RoE-Niveaus nicht, dass sich ihre Profitabilität in den nächsten sechs bis zwölf Monaten verbessert.

Die Quote notleidender Kredite (Non-performing Loan – NPL) blieb mit drei Prozent im ersten Quartal 2020 weitgehend unverändert. Rund 60 Prozent der Banken erwarten künftig, dass sich die NPL-Quote bei kleinen und mittleren Unternehmen verschlechtert. Bei Krediten für andere Unternehmen oder Verbraucherkrediten ist die Hälfte der Banken skeptisch. (DFPA/mb1)

Quelle: Veröffentlichung BaFin

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Bonn und Frankfurt am Main. Sie vereinigt die Aufsicht über Banken und Finanzdienstleister, Versicherer und den Wertpapierhandel unter einem Dach. Ihr Hauptziel ist es, ein funktionsfähiges, stabiles und integres deutsches Finanzsystem zu gewährleisten.

www.bafin.de

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