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Leipziger Immobilienmarkt

Die Entwicklung des Leipziger Immobilienmarktes – unser Überblick

Als Großstadt im Herzen Sachsens genießt Leipzig seit vielen Jahren eine steigende Nachfrage. Dies hat auch Martin Sakraschinsgy, Vorstand der factum Immobilien AG erkannt. Es macht sich auch an einer Zunahme der Bevölkerungszahl um etwa 8 Prozent innerhalb der letzten 10 Jahre bemerkbar. Eng mit der hohen Nachfrage verbunden, ist allerdings auch die Anspannung am Immobilienmarkt. Sowohl für den Kauf einer Eigentumswohnung als auch zum Mieten haben sich die Preise deutlich weiterentwickelt. In diesem Beitrag verschaffen wir Ihnen dazu den vollen Überblick.

So hat sich der Immobilien Kapitalmarkt seit 2012 entwickelt

Bei Wohnraum in allen Größen wird in den vergangenen Jahren ein deutlicher Preisanstieg sichtbar. Sprünge von bis zu 50 Prozent von einem auf das nächste Jahr sind dabei keine Seltenheit. Vor allem Städte wie Leipzig locken mit der attraktiven Großstadtlage Menschen aus aller Welt an, was auch die Kosten weiter steigen lässt. Umso größer die Wohnung ist, desto höher wird der Preis pro m2.

Noch teurer wird der m2 bei Wohnraum ab 100 m2. Hier lag der Preis im Jahr 2012 bereits doppelt so hoch wie bei einer 60 m2 Wohnung und mit rund 2.150 Euro etwa im Bundesdurchschnitt. Heute ist Leipzig mit rund 4.350 Euro pro m2 bei einer Wohnfläche ab 100 m2 sogar leicht über dem Schnitt.

Ebenfalls sehr deutlich wird, dass die Kaufpreisentwicklung vor allem in den letzten vier Jahren Fahrt aufgenommen hat. Die factum Unternehmensgruppe kann bestätigen, dass bei einer 60 m2 Wohnung im Jahr 2018 noch 1.850 Euro pro m2 fällig waren, drei Jahre später sind es im Jahr 2021 schon 3.350 Euro pro m2. Die Marktentwicklung verdeutlicht die eindeutige Erweiterung der Nachfrage, wodurch die Kosten für den Erwerb von Wohnraum deutlich ansteigen.

Deutliche Preissteigerungen im Quadratmeterpreis beim Kauf

Rechnen wir die Kosten auf einen Quadratmeter herunter, wird vor allem die Unterscheidung nach Haus- und Wohnungsgröße erkennbar. Wie Martin Sakraschinsgy berichtet, musste im Jahr 2012 für eine Wohnung mit 60 m2 noch etwa 1.100 Euro pro m2 bezahlt werden, in 2021 sind es bereits 3.350 Euro. Dies entspricht einem Anstieg in Höhe von mehr als 300 Prozent, was sich auch am bundesweiten Trend der Kaufpreise verdeutlicht.

Umso kleiner die Wohnung dabei ausfällt, desto stärker wird dieser Unterschied. War der Preis für einen m2 im Jahr 2012 bei einer 30 m2 Wohnung noch gut 20 Prozent günstiger als bei 60 m2, haben sich die Preise in beiden Bereichen angeglichen. So liegt der Anstieg bei Kleinstwohnungen innerhalb der vergangenen 20 Jahre sogar bei fast 350 Prozent. Auch wenn Leipzig im bundesweiten Vergleich durchaus noch im Mittelfeld liegt, ist der Preis pro m2 sachsenweit rund 900 Euro über dem Schnitt.

Auch die Entwicklung der Mieten nimmt drastisch Fahrt auf

Während die Kaufpreise durch die Decke gegangen sind, ist der Anstieg der Mieten nicht ganz so hoch. Waren im Jahr 2012 bei einer 60 m2 Wohnung 4,84 Euro pro m2 zu bezahlen, sind es heute im Durchschnitt 7,46 Euro. Dies entspricht einem Preisanstieg von rund 55 Prozent, also etwa 5,5 Prozent pro Jahr. Auch hierbei ist Leipzig mit den Jahren jedoch über den Preisdurchschnitt in Sachsen hinausgewachsen und nähert sich heute dem Bundesschnitt von 8,43 Euro weiter an.

Für das Jahr 2022 fällt der Preisanstieg für die Mieten bisher nicht so hoch aus wie erwartet, so Martin Sakraschinsgy, Vorstand der factum Immobilien AG. So ist der Mietpreis für eine 60 m2 Wohnung bundesweit von 8,43 Euro auf 9,70 Euro angestiegen. In Leipzig jedoch nur von 7,46 Euro auf 7,71 Euro. Ein weiterer Geheimtipp sind Wohnungen mit rund 30 m2. Während diese bundesweit 13,65 Euro pro m2 kosten, sind es in Leipzig nur etwa 8,83 Euro.

Welchen Einfluss hat die jeweilige Wohnlage rund um Leipzig?

Auch die Wohnlage spielt eine entscheidende Rolle, um die Preise genauer im Blick zu behalten. Bei einer sehr zentralen Wohnung in der südlichen Vorstadt oder im Nordwest-Zentrum fallen die Preise aufgrund der Lage noch einmal deutlich höher aus. Günstiger wird es dann im angrenzenden Umland sowie in Stadtrandlage. Beispiele hierfür wären Holzhausen, Mölkau, Schleußig oder auch Möckern.

Wer hingegen in sehr guter Lage auf Wohnungssuche ist, muss mit Preisen bis zu 5.500 Euro pro m2 rechnen. In einfacher Lage liegt die Grenze häufig bei 2.000 Euro pro m2, was auch den Erwerb von neuem Wohnraum erschwinglicher macht. Ähnlich verhält es sich auch bei den Preisen für die Miete.

Wie die Zukunft des Leipziger Immobilienmarktes aussieht

Wie Martin Sakraschinsgy mitteilt ist eine Pause des stetig voranschreitenden Preisanstiegs ist bisher nicht in Sicht. Östliche Großstädte wie Leipzig nehmen erst so richtig Fahrt auf und nähern sich dem Bundesschnitt immer weiter an. Für Immobilien als Kapitalanlage ist auch heute daher eine gute Phase, um selbst von der zukünftig zunehmenden Marktaktivität zu profitieren. Sowohl die Entwicklung der Kaufpreise als auch der weitere Anstieg der Mieten zeigt, dass der Leipziger Immobilienmarkt sicher eine Investition wert ist.

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